Gesunde Diäten - deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten


Ein Sprichwort sagt: "Man ist, was man isst".  Da ist viel wahres dran. Da es immer mehr Menschen erkennen, gibt es auch immer mehr Gesunde Diäten. Als ich mein erstes Buch über Gesunde Ernährung las, "Gesund durch richtiges Essen" von Max Otto Bruker war ich sehr fasziniert. Zum einen weil Ernährung so eine große Rolle spielt, zum anderen erstaunte es mich wie Gott der Schöpfer doch alles so wunderbar gemacht hat. Durch Umstellung unserer Ernährung auf mehr vollwertige Kost, merkten wir sehr bald wie wahr der Spruch "Man ist, was man isst" ist!

Es blieb nicht bei dem einen Buch, ich las weitere Diät Bücher und Webseiten, viele sogar. Wir probierten auch immer wieder mal eine der Gesunden Diäten aus. Obwohl alle Gesunde Diäten behaupten gesund zu sein, und auch große Erfolge nachweisen können, sind sie doch sehr unterschiedlich, ja sogar Widersprüchlich.

Max Otto Bruker empfahl die Vollwertkost bei der Getreide, möglichst frisch gemahlen, einen sehr großen stellen wehrt hat. Dagegen empfiehlt "Eat to Live" von Dr Joel Fuhrman, ein Amerikanischer Arzt, auf Getreide möglichst ganz zu verzichten, und legt sehr großen wert auf Obst und Gemüse, am besten Grün.

Dr. Mercola, ebenfalls ein Amerikanischer Arzt, der Metabolic Typing Diät vertritt, behauptet das manche Menschen, je nach Stoffwechseltypen, unbedingt Eiweißreiche Ernährung brauchen, am besten Fleisch, durchaus auch gleich als erstes morgens und zu jeder Mahlzeit. Dagegen sagt die Trennkost Diät das Eiweiß immer von Kohlenhydraten getrennt werden muss.

"Nourishing Traditions" von Sally Fallen legt sehr großen wehrt auf traditionelle Ernährung, reich an Tierische, Vollwertige, und vergorene Produkte. Dagegen lehnt die "The Hallelujah Diet" von George H. Malkmus alle tierische Produkte ab. Dabei bezieht sich "The Halleluja Diet" auf die China Study: Die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise. Wo T. Colin Campbell eine Studie im ländlichen China der 1970er und 1980er Jahre durchgeführt hatte. Und die "Nourishing Traditions" bezieht sich auf eine ganz ähnliche Studie von Dr. Weston A. Price (1870-1948), der sehr viele ländliche Dörfer in verschiedenen teilen der Erde besuchte. Immer wenn die Menschen noch eine traditionelle Ernährung hatten, reich auch an Tierischen Produkten, waren sie gesund.

Verwirrend, nicht war? Dabei sprechen wir hier ja NUR von Gesunden Diäten. Die die auch viele positive Erfahrungsberichte nachweisen können. Dabei möchte ich die Erfahrungsberichte auch nicht in Frage stellen. Aber wie kann das sein? Ich denke da gibt es zwei Antworten.

1. Wir sind alle unterschiedlich, was dem einen besonders gut tut, kann dem anderen nicht so bekommen. 

2. Die gesunden Diäten haben einiges gemeinsam. Ich denke das die Gemeinsamkeiten nicht die Unterschiede entscheidend sind für die positiven Erfahrungen. Lasst uns die mal genauer anschauen.
  • Gesunde Diäten empfehlen viel Obst, Gemüse und Salat zu essen. Dabei variiert  der Rohanteil von alles roh bis ein gut teil roh.
  • Gesunde Diäten empfehlen auf weißes Mehl und Zucker zu verzichten und vollwertige Produkte zu essen.
  • Gesunde Diäten empfehlen fabrikatorisch veränderte Nahrungsmittel zu meiden.
  • Gesunde Diäten empfehlen raffinierte Öle zu meiden.
  • Gesunde Diäten empfehlen Produkte von nicht Art gerechter Tierhaltung zu meiden, manche lehnen Tierische Produkte ganz ab.
  • Gesunde Diäten empfehlen Softdrinks zu meiden.
Wer sich an diese gemeinsame Vorschläge hallt, egal welche Diät er letztendlich macht, ist schon mal auf einem sehr guten Weg.

Persönlich glaube ich das wir Menschen mit der Traditionellen Ernährung am meisten Erfahrungen haben. Außerdem macht die Studie von Dr. Weston A. Price am meisten Sinn. Deswegen esse ich auch Butter und nicht Margarine ;).

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